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| Sprengel Osnabrück | Kirchenkreis Osnabrück | Gemeinde Andreas "Kleiderkammer der Andreasgemeinde Wallenhorst" Seit über 27 Jahren gibt es die Kleiderkammer in der evangelischen Andreasgemeinde Wallenhorst. Gegründet und aufgebaut wurde sie 1978 von damaligen Gemeindeschwester Hilma Fischer und Pastor Walter Hüttmann. Bis heute leitet Schwester Hilma den Kreis der ehrenamtlichen HelferInnen. Aus kleinen Anfängen hat sich bis heute die Zahl der ehrenamtlichen MitarbeiterInnen auf neun Personen erhöht. Zwei Mal in der Woche ist die Kleiderkammer am Nachmittag geöffnet. Die sortierte und gereinigte Kleidung wird kostenlos an Hilfsbedürftige abgegeben. Seit 14 Jahren beteiligt sich der Kirchenkreis Osnabrück an der Tschernobyl Ferienkinderaktion. Seitdem hat die Kleiderkammer die Aufgabe übernommen, die Ferienkinder aus Gomel während des Aufenthaltes in den Gastfamilien in Osnabrück mit Kleidung (zu einem großen Teil neue Kleidung) auszustatten. Regelmäßig werden Pakete mit Kleidung nach Gomel geschickt oder transportiert. "Okumenische Hospizgruppe Wallenhorst" Die ambulante ökumenische Hospizgruppe Wallenhorst hat sich zur Aufgabe gemacht, Sterbende auf dem letzten Abschnitt ihres Lebensweges zu begleiten. Sie möchte dabei helfen, Menschen ein Sterben daheim in vertrauter Umgebung und begleitet von nahe stehenden Menschen zu ermöglichen, wenn die Kranken das wünschen und die Voraussetzungen dafür geschaffen werden können. Im Januar 1995 fand die erste Schulung zur Sterbebegleitung für die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen statt. Heute arbeiten über 20 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen in der Hospizgruppe mit, die sich einmal im Monat trifft. In der Gruppe haben die Ehrenamtlichen die Möglichkeit über ihre Einsätze zu berichten. Sie werden dabei von den LeiterInnen der Gruppe, Pastor Hans-Georg Meyer-ten Thoren und Pastoralreferentin Elisabeth Fittkau-Fasse, supervisorisch begleitet. Ferner nehmen die Mitarbeiterinnen regelmäßig an Fortbildungen teil, in der Gruppe werden wichtige Informationen über das „Hospizleben“ ausgetauscht, Termine vereinbart, Öffentlichkeitsarbeit besprochen, geplant und durchgeführt. Die Andreasgemeinde, das Team der Kleiderkammer und die Hospizgruppe haben sich sehr über den Preis und die Auszeichnung mit dem Diakonie-Siegel gefreut. <- zurück |